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Fototasche

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Nikon D750

Die Nikon D750 ist der Nachfolger der D600/610 und kam im Oktober 2014 auf den Markt. Die Vollformat-Kamera hat einen 24 Megapixel Sensor. Das entspricht der gleichen Sensorpixel-Dichte wie bei der D7000, also 16 Megapixel auf Crop-Format. Diese Auflösung ist völlig ausreichend. Mehr Megapixel sind nur notwendig, wenn man große Drucke mit mehr als drei Meter diagonale anfertigen will. Und dafür benötigt man dann auch Objektive in aller höchster Qualität um so einer Auflösung mit so vielen Details überhaupt gerecht zu werden.

Ich habe mir diese Kamera zugelegt, weil sie speziell für die Landschaftsfotografie viele nützliche Features mitbringt.

Zum einen ist da das Klappdisplay zu nennen. Endlich! Eine Funktion die sich viele gewünscht haben. Ich möchte es nicht mehr hergeben. Vor allem wenn man bodennah fotografiert und gezwungen ist, sich in den Dreck zu legen, um auf dem Display etwas zu erkennen, wird man ein Klappdisplay lieben lernen.

Da ich oft Fotos in der Dämmerung sowie in der Nacht mache, spielt für mich das Rauschverhalten bei hohen ISO Werten eine große Rolle. Und das kann sich mehr als sehen lassen. Selbst bei ISO 6400 lassen sich die Bilder noch problemlos verwerten. Bei meiner alten D7000 habe ich mir da die Grenze bei ISO 1600 gesetzt. Im Allgemeinen sind Vollformat-Kameras im hohen ISO Bereich den Crop-Kameras überlegen. Es liegt einfach daran, weil sie einen größeren Sensor haben und deshalb mehr Licht auf eine größere Fläche pro Sensor-Pixel aufnehmen können. Daraus resultiert ein genaueres Signal was zu weniger Bildrauschen führt.

Die Kamera hat genau die richtige Größe, nicht zu groß und nicht zu klein. Die Griffmulde ist etwas tiefer als bei der D7000 gearbeitet wodurch die Kamera sicher in der Hand liegt.

Der Autofokus ist schnell und präzise. Das Auslösegeräusch schön leise. Laut Hersteller macht die Nikon D750 6,5 Bilder pro Sekunde. Das ist für mich völlig ausreichend. Zudem gibt es noch ein WLAN Modul mit an Bord.

Die Bedienung ist intuitiv und geht leicht von der Hand. Im Gegensatz zur D7000 ist die INFO-Taste auf der linken Seite nach oben gewandert und dafür gibt es auf der rechten Seite unten noch eine zusätzliche zweite INFO-Taste. Gut. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig. Jede Kamera ist eben ein klein wenig anders.

Ich habe erst zwischen der D810 und der D750 geschwankt. Welche nun für meine Zwecke besser geeignet ist. Letztendlich habe ich mich für die D750 entschieden, vor allem wegen dem Klappdisplay.

Nikon D750

Nikon D7000

(verkauft wegen Umstellung auf Vollformat)

Ich möchte hier nicht alle technischen Details der Kamera aufzählen, sondern nur einen kurzen Überblick geben, warum ich mich damals für dieses Modell entschieden habe. Denn ob man mit einer Kamera zufrieden ist, zeigt sich meiner Meinung nach, erst in der Praxis. Denn es ist nicht entscheidend wie viele tolle Megapixel eine Kamera hat, sondern wie man damit umgeht.

Seit fünf Jahren benutze ich nun schon die Nikon D7000 mit 16 Megapixel, was meiner Meinung auch ausreichend ist. Es müssen nicht 36 MP sein.

Sie ist in der oberen Liga der Crop Kameras angesiedelt und bietet viele Features die die 5000er Reihe nicht hat: z.B. ein Schulterdisplay, manuelles einstellen des Weißabgleichs auf einen selbst definierten Kelvin-Wert, eine Wasserwaage im Live View, natürlich zwei frei konfigurierbare Einstellräder für z.B. Belichtungszeit und Blende, zwei Fächer für SD-Speicherkarten, längere Akkulaufzeit usw...

Für mich ist die Bedienbarkeit einer Kamera wichtig und dass alle Knöpfe da sind wo man sie braucht. Man muss so eine Kamera nahezu intuitiv und ohne umständliche "Shift-Funktions-Tasten" bedienen können.

Natürlich gibt es einige Dinge die ich an der D7000 vermisse, wie ein schwenkbares Display, eine Verschlusskappe für den Sucher oder eine Histogramm-Vorschau im Live View.

Aber im Großen und Ganzen ist die Nikon D7000 (genau wie die D7100 und D7200) eine tolle Kamera die mich noch nie im Stich gelassen hat.

Nikon D7000


Nikon AF-S 14-24mm, f 2.8

Das Nikon 14-24mm ist DAS Ultraweitwinkel für Vollformat Nikon Kameras. Es kam 2012 auf den Markt. Damals war es das beste Zoom-Ultraweitwinkel für Vollformat Kameras und ich bin der Meinung es ist es immer noch Spitzenreiter. Sogar Canon Fotografen haben sich das Objektiv gekauft um es mit einem Adapter nutzen zu können.

Wir reden hier über ein sehr hohes Niveau was die Bildqualität anbelangt. Das Objektiv ist selbst bei Offenblende knackscharf. Die Schärfe lässt jedoch in den Randbereichen leicht nach. Das ist aber bekanntlich bei jedem Objektiv so. Im Vergleich mit dem "Nikon DX 10-24mm f3.5 - f4.5" hat es klar die Nase vorn.
Die Verarbeitung ist qualitativ hochwertig.

Natürlich hat auch dieses Glas Nachteile. Zum einen ist es mit einem Kilogramm Gewicht sehr schwer. Zum anderen hat es eine gewölbte Frontlinse, wodurch sich keine Filter anbringen lassen. Und gerade in der Landschaftsfotografie sind Filter essentiell wichtig. Jedoch haben einige Hersteller, z.B. Haida, reagiert und ein extra Filtersystem für dieses Objektiv entwickelt. Mit einer Filterhalterung für 150mm breite Filter lassen sich alle gängigen Graufilter, Grau-Verlaufsfilter und sogar Quadratische Polfilter anbringen.
Wenn man allerdings den Filterhalter montiert lässt, passt der Objektivdeckel nicht mehr fest darauf. Dieser Umstand ist sehr ungünstig. Deshalb muss ich zu einer anderen Objektiv-Kappe greifen.

Nikon AF-S 14-24mm, f 2,8

Nikon AF-S 24-70mm, f 2.8E

Das Nikon 24-70mm f 2.8E ist mein neues Zoom Objektiv für den normalen Brennweiten Bereich.

Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Die Bildqualität ist selbst bei Offenblende hervorragend. Noch bessere Ergebnisse können nur Festbrennweiten produzieren. Wir reden hier über ein sehr hohes Niveau. Der Bildstabilisator macht einen guten Job. Durch die Offenblende von f2.8 lassen sich Objekte schön freistellen und kombiniert mit dem Bildstabilisator lässt sich auch bei wenig Licht noch frei Hand fotografieren.

Das Objektiv ist recht groß und ein knappes Kilo schwer! Die Größe, das Gewicht und der Preis sind für mich die einzigen Kritikpunkte. Aber ein Objektiv mit dieser Abbildungsleistung, Qualität und Offenblende gibt es nun mal nicht in klein und günstig.

Nikon AF-S 24-70mm, f 2,8

Nikon AF-S DX 10-24mm, f 3.5 - 4.5

(verkauft wegen Umstellung auf Vollformat)

Das Nikon AF-S DX 10-24mm ist eines meiner Lieblings-Objektive sowohl für Landschaftsaufnahmen als auch für Innenaufnahmen. Es will garnicht mehr runter von der Kamera.

Durch den Ultraweitwinkel sind extreme Perspektiven möglich, ohne wie bei einem Fisheye alles zu verkrümmen. Kleine Objekte im Vordergrund können dadruch sehr groß wirken. Allerdings entstehen bei solchen Ultraweitwinkeln sehr leicht stürzende Linien. Für die Architekturfotografie ist es demnach nur bedingt geeignet.

Es verfügt über eine sehr gute Schärfe bis in die Randbereiche, welche erst bei offenen Blenden leicht abnimmt. Auch die Verarbeitung ist meiner Meinung nach absolut zufriedenstellend. Rundum ein sehr gelunges Objektiv. Für DX Kameras ist es DAS Ulraweitwinkel.

Nikon AF-S DX 10-24mm, f 3,5 - 4,5

Sigma Art 18-35mm, f 1.8 DC HSM

(verkauft wegen Umstellung auf Vollformat)

Das Sigma Art 18-35mm war das erste Zoom-Objektiv mit einer duchgängigen Lichtstärke von f1,8 und wurde speziell für Crop Kameras entwickelt. Die Objektive der Sigma Art Serie sind für Fotografen gedacht die eine hervorragende Abbildungsleistung benötigen.

Das Glas ist recht groß und dem entsprechend schwer. Die Qualität und Verarbeitung ist über allen Maßen erhaben und das Objektiv fühlt sich sehr wertig an. Der Zoom- und der Fokusring laufen präzise und sind auch mit Handschuhen gut zu bedienen. Die Sonnenblende sitzt fest wie aus einem Guss. Die optische Leistung ist überragend und die Schärfe sitzt bis in die Randbereiche.

Ein paar kleine Schwächen zeigt das Objektiv bei Aufnahmen im Gegenlicht. Ich habe den Eindruck, dass mehr Blendenflecke als bei anderen Objektiven entstehen.

Doch seine Stärken spielt es natürlich bei Nachtaufnahmen aus, z.B. bei Fotografien der Milchstrasse oder Polarlichtern, also überall dort wo Lichtstärke gebraucht wird. Denn der Unterschied von f3,5 zu f1,8 sind ganze zwei Blendenstufen! Oder anders ausgedrückt: für Aufnahmen bei denen ein Objektiv mit f3,5; 3200 ISO braucht, benötigt das Sigma Art 18-35mm mit f1,8 nur 800 ISO.

Im Großen und Ganzen hat Sigma hier hervorragende Arbeit abgeliefert und selbst ein Preis um die 800 Euro ist für so ein Objektiv durchaus angemessen.

Sigma Art 18-35mm, f 1,8 DC HSM

Nikon AF-S DX 18-105mm, f 3.5 - 5.6

(verkauft wegen Umstellung auf Vollformat)

Das Nikon AF-S DX 18-105mm ist mein kleines Immerdrauf-Objektiv. Es hat eine gute Schärfe und deckt einen großen Brennweitenbereich ab. Für kleines Geld (ca. 250 €) bekommt man ein solides ordentliches Glas, womit man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

Das Objektiv gibt es als Kit-Objektiv für verschiedene Nikon DX Kameras. Meiner Meinung nach das beste Kit Objektiv, weil es im Brennweitenbereich nicht so eingeschränkt ist wie das Nikon AF-S DX 18-55mm und eine etwas bessere Abbildungsleistung hat wie das Nikon AF-S DX 18-200mm. Ein sehr gelungenes Reise-Zoom Objektiv.

Nikon AF-S DX 18-105mm, f 3,5 - 5,6

Nikon AF-S 70-200mm, f 4

Das Nikon AF-S 70-200mm ist mein standard Teleobjektiv.

Es ist flexibel einsetztbar und eignet sich bestens in der Tierfotografie und um Details in der Natur abzulichten, z.B. Blumen und Pflanzen. Bei den unteren Brennweiten macht es sich auch super bei Landschaften und bei Offenblende lassen sich viele Motive hervorragend freistellen. Das Bokeh sieht sehr gut aus.

Der Autofokus ist schnell und präzise und die Schärfe sitzt da wo sie sein soll. Das Objektiv wiegt 850 Gramm, so dass man ein Kamera-Gespann ohne Probleme den ganzen Tag umher tragen kann und aus der Hand fotografieren kann.

Die Verarbeitung ist sehr gut und das Objektiv fühlt sich qualitativ hochwertig an. Der Fokusring und der Zoomring laufen gleichmäßig mit einem leichten Widerstand. So wie man es von einem Objektiv dieser Preisklasse erwartet.

Für ungefähr 1000 Euro bekommt man ein sehr gutes Tele-Zoom Objektiv dass sich in Punkto Bildqualität nicht hinter dem vielfach gelobten Nikon AF-S 70-200, f 2,8 verstecken braucht. Natürlich ist das Nikon AF-S 70-200, f 2,8 um eine ganze Blende lichtstärker und ein absolutes Top Objektiv in allen Belangen. Dafür ist es auch fast doppelt so schwer und man bezahlt für so einen Apparat mit einer Blendenstufe mehr ca. 1800 Euro.

Nikon AF-S 70-200mm, f 4

Nikon AF-S DX 35mm, f 1.8

(verkauft wegen Umstellung auf Vollformat)

Das Nikon AF-S 35mm, f 1,8 ist ein sehr gutes Objektiv für Einsteiger um das Fotografieren zu lernen. Weil es eine Festbrennweite ist, kann man natürlich nicht bequem zoomen und muss sich bewegen. So lernt man verschiedene Perspektiven zu nutzen die man wahrscheinlich mit einem Zoom-Objektiv nicht ausprobiert hätte. Mal stark nach oben fotografieren, oder auf dem Bauch liegend... Verschiedene Perspektiven lassen das selbe Motiv interessanter wirken.

Zusätzlich kann man mit der großen Offenblende von f 1.8 sehr schön mit der Schärfeebene experimentieren. Das Glas bietet eine sehr gute Abbildungsleistung und Schärfe. Im allgemeinen sind Festbrennweiten von der Bildqualität Zoom-Objektiven überlegen.

Das Objektiv ist sehr leicht, klein und wirkt billig. Aber was will man für ca. 150 Euro erwarten? In erster Linie soll ein Objektiv gute Bilder abliefern, und genau das macht das Nikon AF-S 35mm.

Nikon AF-S DX 35mm, f 1.8


Sirui T-2204X

Braucht man ein Stativ für die Landschaftsfotografie? Die Antwort lautet: JA! Absolut JA! Und wer hier spart, spart hundertprozentig am falschen Ende. Die Frage ist nur was für ein Stativ? Und eines ist klar: Das perfekte Stativ gibt es nicht.

Ich habe mich für das Sirui T-2204X entschieden. Es muss stabil sein, eine Kamera mit großen Objektiven in allen Positionen fest halten können und darf auch bei Wind nicht wackeln. Genau diese Punkte werden erfüllt.

Das Sirui T-2204X besitzt Drehverschlüsse an den Beinen, welche mit einer Handbewegung geöffnet werden können, so dass alle Beinsegmente gleichzeitig ausfahren. Zudem können die Stativbeine umgeschlagen werden, so dass man die Kamera "unter das Stativ hängen" kann, um somit auch in Bodennähe zu fotografieren. Die maximale Arbeitshöhe beträgt laut Hersteller 1,42 Meter. Es hat herausdrehbare Spikes an den Stativbeinen und lässt sich damit auch auf rutschigem Untergrund, z.B. in einem Bach zuverlässig aufstellen.

Zudem sollte ein Stativ auch nicht zu schwer sein, damit man es auch am Fotorucksack tragen kann. Wenn ein Stativ zu schwer ist, lässt man es öfter zu Hause, weil man nicht immer dieses Gewicht schleppen will... Das Sirui T-2204X ist aus Karbon gefertigt und wiegt 1260 Gramm. Es bildet einen guten Mittelweg zwischen den ultra leichten Modellen und den riesigen Apparaten.

Weitere Features sind Schaumstoffpolster um den Stativbeinen (fässt sich bei Kälte angenehmer an, wenn man keine Handschuhe an hat), eine kurze und eine lange Mittelsäule zum auswechseln und ein Haken unter der Mittelsäule (um den Rucksack anzuhängen, was die Stabilität enorm erhöht).

Die Verarbeitung und Qualität der Materialien ist erstklassig. Für ungefähr 350 Euro bekommt man ein ordentliches Stativ mit gutem Preis-Leistungs Verhältnis.

Stativkopf Sirui K20X

Ich habe mich für einen Kugelkopf entschieden. Somit muss ich nur eine Schraube lösen und kann die Kamera in alle Richtungen frei verstellen. Das hilft ungemein beim Bildaufbau. Nichts ist nerviger als jedesmal drei Schrauben zu lösen und wieder fest zu ziehen. Aber da gehen die Meinungen ja auseinander.

Ein Kugelkopf muss mit einem Dreh leicht zu lösen sein, und mit genau so einem leichten Dreh wieder bombenfest zu stellen sein. Und das klappt bei diesem Modell hervorragend. Der Widerstand lässt sich bequem mit einer zusätzlichen Schraube einstellen, damit auch schwere Kamara-Objektiv Kombinationen nicht von selbst abklappen können. Natürlich lässt sich die Kamera auch um 90° drehen um im Hochformat zu arbeiten.

Zusätzlich ist der Sirui K-20X mit zwei Wasserwaagen ausgestattet und bietet eine "Panoramafunktion". Mit einer zusätzlichen Schraube lässt sich der Kugelkopf um 360° schwenken. Das ist zwar ein nettes Feature, aber mit einem richtigen Panoramakopf nicht zu vergleichen. Denn wenn das Stativ nicht genau in der Waage steht, nützt auch das Ausrichten mit der Wasserwaage des Kugelkopfes nichts. Das Panorama wird dennoch schief. Das liegt daran, dass sich die Panorama-Drehachse unterhalb des Kugelkopfes befindet und somit nicht nach Wasserwaage ausgerichtet werden kann. Dafür müsste sich die Drehachse oberhalb des Kugelkopfes befinden. Ich kann über dieses kleine Manko hinweg sehen. Es ist eben kein Panoramakopf.

Der Stativkopf wiegt 400 Gramm und ist hervorragend verarbeitet. Somit ist das Fotografieren mit dem Sirui K-20X eine Freude.

Sirui K20X


Haida Graufilter x64 und x1000

Mit Graufiltern lassen sich Langzeitbelichtungen am Tag realisieren. Damit ist es möglich einen Marktplatz menschenleer zu zaubern, die Wellen auf einem See zu glätten oder das Wasser eines Flusslaufs wie Nebel aussehen zu lassen.

Meistens verwende ich den ND64 Graufilter, was 6 Blendenstufen entspricht. Das ist für die meisten Situationen ausreichend.
Bei extremen Langzeitbelichtungen oder wenn es sehr hell ist, kommt dann der ND1000 Graufilter zum Einsatz, was 10 Blendenstufen sind. Da kann die Belichtung je nach Tageszeit schon mal 15 Minuten dauern.

Wichtig ist, dass der Filter so nah wie möglich am Objektiv befestigt wird, damit kein Streulicht von den Seiten hinein kommt. Deshalb sollte man auf den Filtern immer die mitgelieferte Schaumstoff-Dichtung anbringen, sofern der Filterhalter keine Dichtung hat.

Ich habe mit den Filtern von Haida nur gute Erfahrungen gemacht.

Grauverlaufsfilter in verschiedenen Stärken

Ich benutze Grauverlaufsfilter je mit einem weichen oder einem harten Verlauf in den Stärken 0.6 und 0.9 von Lee-Filters. Zudem habe ich einen Reverse-Filter von Haida in Stärke 0.9.

Für Landschaftsfotografie sind meiner Meinung nach Grauverlaufsfilter unerlässlich. Es gibt bei Aufnahmen von Landschaften meistens zwei "Symtome". Entweder ist die Landschaft korrekt belichtet und der Himmel ist einfach nur weiß, oder der Himmel ist richtig belichtet und die Landschaft ist viel zu dunkel. Das liegt daran, dass eine Kamera nur einen begrenzten Dynamikumfang hat.
Um dem Entgegen zu wirken, benutzen Landschaftsfotografen Grauverlaufsfilter in verschiedenen Stärken.
Damit wird der Himmel abgedunkelt und die Kamera ist in der Lage mit den neuen Kontrastverhältnissen besser umzugehen.

Meistens verwende ich die weichen Filter für Landschaften mit unregelmäßiger Horizontlinie und die harten Filter für Landschaftsaufnahmen mit geradem Horizont, zum Beispiel am Meer.
Die Grauverlaufsfilter von Lee-Filters gehören zu den besten am Markt, haben eine sehr hohe Qualität und sind dem entsprechend teuer. Andere Firmen bieten solche Filter weitaus billiger an. Die Qualitätsunterschiede kann ich leider nicht beurteilen, da ich andere Filter noch nicht testen konnte.

Der Reverse-Filter ist speziell für Sonnenuntergänge gefertigt. Er hat einen umgedrehten weichen Verlauf, sodass er die Sonne am Horizont abdunkelt. Da das ein spezieller Filter ist, kommt er auch weitaus seltener zum Einsatz.

Haida Circular Polfilter

Ich habe mich für den Haida C-Polfilter entschieden. Dieser Polfilter ist quadratisch, hat die gleichen Abmessungen wie die anderen Graufilter und lässt sich somit an jeder Stelle im Filterhalter platzieren. Da der Filterhalter drehbar ist, lässt sich auch der Grad der Polarisation einstellen. In der Grundstellung ist die Polarisation am höchsten, dreht man den Filter wird das Licht nicht polarisiert.

Ein Polfilter ist ein spezielles Werkzeug und längst nicht für alle Aufnahmen sinnvoll. Er kann in einigen Fällen die Aufnahme sogar zu Nichte machen. Je nachdem in welchem Winkel zur Sonne man sich befindet und wie der Polfilter gedreht wird, lassen sich die Ergebnisse anpassen. Am stärksten wird der Effekt, wenn man mit dem Rücken zur Sonne steht. Spiegelungen und Refexionen auf Oberflächen (z.B. auf Wasser, Glasscheiben, Blättern) werden vermindert oder ganz entfernt. Dadurch wirken die Farben intensiver.

Natürlich kann man später auch mit der Bildbearbeitung die Farben intensiver gestalten, den Himmel blauer machen, oder sonst wie nach helfen, aber die Spiegelungen wird man nur mit einem Polfilter entfernen können. Es ist zu beachten, dass ein Polfilter ungefähr 1/3 Blenden Licht weg nimmt.


Xtreme Plus Active Cube XL

Wenn ich richtig viel Stauraum brauche, benutze ich auf meinen Fotoausflügen den Active Cube XL der Firma XTREM Plus. Der Rucksack ist ein echtes Platzwunder und misst 56 x 36 x 30 Zentimeter. Dort passt ohne Probleme meine gesamte Ausrüstung hinein, bestehend aus Kamera mit angesetztem Objektiv, vier weiteren Objektiven, Filtern, Laptop bis 17 Zoll, Reinigungsmaterialien und sämtlichen Zubehör. Und dann ist immer noch Platz für mindestens zwei Objektive.

Das Stativ kann in der Mitte vorne befestigt werden, oder an der rechten Seite. Des Weiteren hat der Rucksack an beiden Seiten Halterungen für Getränkeflaschen. Im oberen Bereich gibt es ein großes Fach für allerhand Zubehör z.B. Regenjacke, Handschuhe, Mütze, Proviant usw. Zusätzlich sind an der Oberseite noch zwei Riemen um noch mehr Zubehör fest zu schnallen. Also Platz ohne Ende und wenn der Fotorucksack richtig voll ist, ist er auch dem entsprechend schwer!

Der Innenraum ist selbstverständlich in mehrere sehr gut gepolsterte Fächer aufgeteilt die man nach Belieben verstellen und auswechseln kann. Außerdem gibt es mehrere kleine Fächer zum Verstauen von Speicherkarten, Akkus, Kabel, Adapter, Fernauslöser usw. Der Zugriff kann über drei Seiten erfolgen. Bequemer gehts nicht.

Der Rucksack ist an der Rückseite dick gepolstert, hat gepolsterte Schultergurte, einen zusätzlichen Hüftriemen, einen Brustriemen und ist dadurch sehr angenehm zu tragen. Weiterhin bietet der Fotorucksack eine Regenhülle. Zudem lässt er sich auch als Slingbag verwenden. Das mache ich persönlich aber nie, denn dadruch ist das Tragen für mich unangenehm.

Einen großen Nachteil hat der Fotorucksack auch: Er ist bei fast allen Airlines zu groß für das Handgepäck (laut Vorschrift). Bei meiner letzten Reise zu den Lofoten gab es aber bei den Arilines Scandinavian Airlines und Swiss keine Probleme. Ich gebe hier aber keine Garantie, also alles auf eigenes Risiko.

Aber sonst ist der Active Cube XL toller Begleiter auf jeder Fototour!

Active Cube XL

Tamrac Evolution 8

Hauptsächlich habe ich mir diesen Fotorucksack zugelegt, weil er mit seinen Maßen von 48 x 32 x 22 Zentimeter auch ins Handgepäck passt. Damit hatte ich bei den Fluggesellschaften noch nie Probleme.

Er ist aber trotzdem so geräumig, dass meine komplette Ausrüstung hinein passt. Dann ist er aber auch voll und es ist kein Platz mehr für andere Dinge, wie Proviant, Jacke, Handschuhe oder ähnlichem.

Der Rucksack ist in zwei Bereiche unterteilt: im größeren unteren Fach finden die Kamera mit angesetztem Objektiv, dazu drei weitere Objektive und die Filtertasche Platz. Selbstverständlich ist das Fach dick gepolstert und die einzelnen Segmente lassen sich nach Belieben frei gestalten. Das kleinere Fach oben verwende ich für anderes Zubehör: Kabelauslöser, Adapterringe, Akkus, Reinigungsutensilien usw...

Zusätzlich gibt es Fächer auf der Innenseite der Frontklappe und in der oberen Klappe die auch mit Reißverschlüssen versehen sind. Der Zugriff auf die Ausrüstung kann bequem über drei Seiten erfolgen.

In den Seitenklappen befinden sich noch ganz kleine Fächer für Speicherkarten, die allerdings nur einen Klettverschluss aufweisen und nicht so zuverlässig geschlossen halten wie Reißverschlüsse. Mir ist mal eine Speicherkarte aus eben diesen Fächern verloren gegangen! Seit dem benutze ich diese Fächer nicht mehr. So etwas darf nicht passieren und muss bei solchen Qualitätsrucksäcken besser durchdacht werden!

In der Rückseite befindet sich ein Fach für Notebooks bis zu einer Größe von 15 Zoll. Das Stativ kann an der Frontseite befestigt werden. Der Rucksack bietet außerdem eine Regenhülle.
Man kann diesen Fotorucksack auch als Slingbag verwenden und den übrigen Schulterriemen in der Rückseite verstauen.

Der Tamrac Evolution 8 ist ein kleiner feiner Begleiter, dem allerdings die oben angesprochene Schwäche anhaftet.

Tamrac Evolution 8


Speicherkarten

Speicher ist inzwischen billig geworden. Egal ob Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten.

Die Nikon D7000 hat zwei Fächer für SD-Speicherkarten und bietet Möglichkeiten die Fotos doppelt zu speichern: das Original auf der ersten Karte, und das Backup auf der zweiten Karte. Genauso mache ich es. Nichts ist schlimmer als von einer Fotoreise zu kommen und die Speicherkarte ist defekt. So habe ich immer Sicherheit.

Ich benutze SD-Speicherkarten von "Sandisk" die eine hohe Lese- und Schreibrate von bis zu 80 MB/s aufweisen. Sie sind qualitativ sehr hochwertig. Mit solchen Karten hatte ich noch nie Probleme.

Akku und Stromversorgung

Man sollte sich, besonders auf längeren Reisen, auf jeden Fall Ersatzakkus mitnehmen. Und natürlich sicherstellen, dass man seine Akkus auch wieder aufladen kann. Am besten jeden Tag. Das gehört, neben dem Ausrüstung reinigen, zum täglichen Ritual.

Ich verwende immer nur die Original Nikon Akkus. Etwas anderes kommt mir nicht in die Kamera. So ist sichergestellt, dass sie auch tadellos funktionieren und auch die Leistung nach vielen Ladevorgängen nicht einbüßen. Immer wieder hört man von Akkus von Fremdherstellern die zwar billiger sind, aber nicht die Leistung und/oder Kompatibilität bieten.

Ich nehme auf meinen Reisen immer drei Akkus mit, wenn ich die Möglichkeit habe, sie jeden Tag zu laden. Sonst sollten es mehr sein. Lieber etwas mehr mitnehmen und auf der sicheren Seite sein.

Pflege und Reinigung

Reinigungsutensilien gehören immer in den Fotorucksack und sind genauso wichtig wie alles Andere.

Ich habe immer mehrere Mikrofasertücher dabei, Reinigungsflüssigkeit, einen Reinigungspinsel und einen Blasebalg zur Staubentfernung. Bei der Reinigungsflüssigkeit habe ich gute Erfahrungen mit einem 1 : 4 Gemisch, aus 4 Teilen destilliertem Wasser und 1 Teil Isopropyl-Alkohol in einer kleinen Sprühflasche gemacht.

Die Tücher werden am meisten gebraucht. Besonders bei Regenwetter, wenn es schneit, oder beim Fotografieren am Wasser. Damit lassen sich die Wassertropfen von Objektiv und Filtern gut beseitigen.

Bei "hartnäckigem" Schmutz oder bei Salzwasser auf den Filtern kommt zusätzlich die Reinigungsflüssigkeit zum Einsatz. Die Filter können mit der Flüssigkeit besprüht werden und dann mit dem Mikrofasertuch gereinigt werden.

Bei der Reinigung der Objektive ist wichtig, dass man nur ein paar Tropfen auf das Mikrofasertuch gibt und nie direkt auf das Objektiv kippt!

Der Pinsel kann genutzt werden um kleine Schmutzpartikel oder Sandkörner zu beseitigen. Bei Sand an der Frontlinse des Objektivs, zuerst vorsichtig mit dem Pinsel die Sandkörner entfernen, nie mit einem Tuch wischen, sonst kann die Linse verkratzen. Auch ein Blasebalg ist nicht zu empfehlen, da beim Einsaugen der Luft die Sandkörnchen in den Blasebalg geraten können, und somit bei der nächsten Sensorreinigung in die Kamera!

Den Blasebalg benutze ich vorrangig zur groben Sensorreinigung. Es sollte jedem klar sein, dass man so etwas nur in einer sauberen staubfreien Umgebung macht. Weiterhin sollte man auch die Objektive nicht wechseln, wenn es sehr staubig oder sandig ist, wie z.B. in der Wüste, oder wenn eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht z.B. bei starkem Nebel. Versucht bei solchen Verhältnissen in einen "geschützten" Raum zu gehen.


Adobe Lightroom

Wer kennt es nicht? Adobe Lightroom ist das perfekte Werkzeug um seine Fotografien zu verwalten und auch zu bearbeiten.

Die Fotos werden in einer Bibliothek gespeichert und lassen sich umfassend verwalten und organisieren. Bilder können mit Sternen bewertet werden, nach Farbmarkierungen sortiert werden, mit Schlagworten versehen werden, Sammlungen hinzugefügt werden, Meta-Daten können bearbeitet werden, Fotos können mit GPS Daten versehen werden u.v.m. Und das alles Ordner übergreifend.

Die Fotos können umfassend bearbeitet werden. Ob nun Weißabgleich, Kontrast, Schwarz- und Weißwerte, Lichter, Schatten, Farben, fast alles ist möglich. Die Fotos lassen sich selbstverständlich beschneiden, gerade rücken, Objektiv Korrekturen lassen sich vornehmen und vieles mehr. Es werden alle Schritte in einem Protokoll gespeichert und können ohne Verluste wieder rückgängig gemacht werden.

Des Weiteren bietet Lightroom Karten an, auf der man seine Fotos anhand der GPS-Daten sehen kann.

Es lassen sich mit Lightroom auch Fotobücher entwerfen.

Dieses Programm ist für jeden Fotografen unverzichtbar und Werkzeug Nummer eins!

Adobe Photoshop

Adobe Photoshop ist das Bildbearbeitungsprogramm für Fotografen mit dem absolut alles möglich ist.

Das Programm arbeitet mit verschieden Ebenen und Masken. Es kann mit allen Bildformaten umgehen. Wiederkehrende Aktionen lassen sich "aufnehmen" und bei Bedarf wieder aufrufen. Somit lassen sich Arbeitsschritte automatisieren. Es kann Panoramen erzeugen und vieles mehr.
Das Programm ist so vielseitig und mächtig, dass man mit den ganzen Funktionen mehrere Bücher füllen könnte.

Ich benutze es um meinen Fotos den letzten Schliff zu geben. Denn die Möglichkeiten sind weitaus vielseitiger als in Lightroom.

NIK Filter Collection

Die NIK Filter Collection ist ein zusätzliches Addon für Lightroom und Photoshop.

Es ist eine Plugin-Sammlung mit über 70 zusätzlichen Filtern die speziell für die Fotobearbeitung entwickelt wurden.

Unter anderem sind das Filter um das Bildrauschen zu reduzieren, Bilder zu schärfen, um analoge Kameras zu simulieren, oder hervorragende schwarz-weiß Umsetzungen zu erstellen. Weiterhin sind jede Menge Filter zur Farbkorrektur und für kreative Effekte enthalten. Zusätzlich ist es damit möglich HDR Aufnahmen aus mehreren Bildern oder per Ton-Mapping zu erstellen.

Die Filter sind sehr Benutzerfreundlich gehalten. Die Ergebnisse sprechen für sich. Damit sind Bildkorrekturen möglich die sonst in Photoshop über komplizierte bzw. umständliche Wege erreicht werden können.